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THANK YOU FOR YOUR TRAGEDY I NEED IT FOR MY ART

Ein Experiment, der unmöglichen Frage nachzugehen, worin sich Identität ausdrückt

Wer bin ich? Wer bin ich zum Glück nicht? Oder leider. Was bedeutet Identität eigentlich für mich? Kann ich mich entziffern, kann ich vielleicht sogar ein neues Ich erstellen? Bin ich ein «kapitalistischer Körper» und was ist mit meiner «Seele»? Bin ich eine «person of color», lebe ich mit Traumata, die ich von meinen Großeltern, die die Shoah überlebt haben, weitergebe? Was ist meine sexuelle, religiöse, politische und künstlerische Zugehörigkeit?

Muss ich diese definieren, um mit Gleichgesinnten Gruppen zu bilden? Und wie stark ist mein Tun als Schauspielerin von meiner bewussten Identität abhängig? Brauche ich wirklich die Tragödien meiner Existenz, um Kunst zu schaffen? Brauche ich unbedingt das Leid und die Freude meiner Umwelt, um produktiv zu sein?

Im April 2018 begaben wir uns auf eine Recherche nach Israel, dem Ursprungsort dreier monotheistischer Weltreligionen. Zufluchtsort. Stätte des Neustarts. «The israelien dream».

Ein Land, das sich ständig neu definieren und behaupten muss, dabei Menschen mit den verschiedensten sozialen und kulturellen Hintergründen aufnimmt, somit auch ein Refugium für Menschen schafft, ein Land der Hoffnung und der Träume, aber auch der Desillusionierungen.

In der Herzliya Artist Residency begaben wir uns selbst auf die Suche nach des Menschen Ursprung bzw. seiner Identität.